Unsere Haut

Unsere Haut ist ein beeindruckendes Organ und dazu das größte, das wir Menschen haben. Die Haut ist unsere persönliche Klimaanlage, sie schützt vor Überhitzen, Auskühlen, Verdunsten und Austrocknen. Damit das gelingt, ist sie permanent im Kontakt mit unserer Umwelt, misst die Temperatur, leitet Flüssigkeiten/Sekrete nach außen, nimmt Licht auf, wandelt es in Wärme um, usw.

Eine gesunde Haut ist die beste Grundlage für natürliche Schönheit! Allerdings ist die Haut auch sehr empfindlich, und es gibt zahlreiche äußere und innere Faktoren, die sie beeinflussen und strapazieren können:

Ernährung

Schlaf

Hormone

Alter und Gene des Menschen

Rauchen / Nikotin

UV-Strahlung, Temperatur und Witterung

Umwelt

Pflegeprodukte

Sie möchten mehr über Ihren Hauttypen erfahren? Wir haben die wesentlichen Merkmale für Sie in einer Übersicht zusammengefügt.

Normale Kopfhaut

Elastisch, klar und unempfindlich. Ebenmäßige Hautstruktur. Frischer, gleichmäßiger Teint.

Trockene und empfindliche Kopfhaut

Empfindliche Haut mit trockenen, teilweise rissigen Hautstellen. Raue Hautstruktur.

Schuppige und juckende Kopfhaut

Trockene, schuppige Stellen und Rötungen. Unausgeglichene Hautstruktur. Oftmals verbunden mit Juckreiz.

Fettige, ölige Kopfhaut

Glänzende Haut, neigt zu Akne. Oftmals verstopfte Poren, die zu Rötungen neigen. Unebene Hautstruktur.

Der Aufbau der Haut besteht im Wesentlichen aus drei Hautschichten:

1. EPIDERMIS

Die oberste Hautschicht ist die Epidermis (Oberhaut). Sie bildet die Hautbarriere zu unserer Umwelt und ist sehr dünnhäutig. Die Oberhaut besteht aus Pigmenten und Proteinen und schützt vor UV-Strahlen.
Mit der Alterung der Epidermis verlangsamt sich der Zellstoffwechsel. Eine Verringerung der Lipidproduktion auf der Hautoberfläche mit zunehmendem Alter bedeutet, dass die Haut schneller trocken und rau wird. Zudem reagiert die Haut empfindlicher auf UV-Licht. Die nachlassende Selbstheilungskraft der Epidermis kann zu Hautinfektionen führen. Ebenso verliert die Haut im Alter an Widerstandskraft und fühlt sich häufig gereizt an.

2. DERMIS

Die zweite Hautschicht ist die Dermis (Lederhaut). Die Dermis unterteilt sich in die Papillarschicht und die Netzschicht. In der Papillarschicht befinden sich viele Zellen des Immunsystems. Über zahlreiche Nervenfasern werden Reize, wie beispielsweise Druck, Wärme und Kälte, an das Gehirn weitergegeben. Die Netzschicht ist die untere Schicht der Dermis. In ihr befinden sich Schweißdrüsen und Haarwurzeln, die die Temperatur regeln und den Körper nach außen schützen.
Auch Kollagene sind ein organischer Bestandteil der Dermis. Ab dem 25. Lebensjahr verliert die Haut jedes Jahr 1% an Kollagen. Zusammen mit einem verringerten Elastingehalt im Gewebe führt dies zur Veränderung der Hautstruktur und der Bildung von Falten. Auch neigt die Haut stärker zu Schäden und erweiterten Äderchen. Eine geringere Durchblutung der Haut bei zunehmendem Alter führt dazu, dass die Haut schlechter mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird, die Haut sieht nicht mehr so rosig und frisch aus.

3. Hypodermis

Die Hypodermis (Unterhaut) bildet die Grundlage der beiden darüber liegenden Hautschichten. Sie setzt sich aus Nerven, Blutgewebe und vor allem aus Fettgewebe zusammen. Die Unterhaut erfüllt im Wesentlichen die Schutzfunktion der Haut nach innen. Das Fettgewebe schützt Knochen, Muskeln und Gelenke vor Verletzungen. Zudem ist die Unterhaut ein Energiespeicher und schützt vor Kälte.