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UNSERE GESCHICHTE

Einen Berufsstand neu entdecken

Unsere Geschichte ist eng verbunden mit der Entstehung des Friseur-Handwerks. Dessen Ursprung ist der Bader, eine alte, seit dem Mittelalter bekannte Berufsbezeichnung, für den Betreiber einer Badestube. Als „Arzt der kleinen Leute“, die sich keinen Rat bei den Studierten leisten konnten, war er wichtiger Gehilfe der akademisch gebildeten Ärzteschaft, die die Behandlung von Verletzungen und offenen Wunden sowie chirurgische Eingriffe scheuten. Die Bader übten einen hochgeachteten, obgleich von der Wissenschaft nicht akkreditierten Heilberuf aus.

Neben dem Badewesen, der Körperpflege und Kosmetik gehörten Teile der Chirurgie, Zahnmedizin u. Augenheilkunde dazu. Oft arbeitete im Badehaus ein Scherer bzw. Barbier, der für das Haareschneiden und Bartscheren zuständig war. Daraus entwickelte sich später der Wundarzt. Weitere historische Berufe waren der Reiber, der die Badegäste trocknete und der Wasserzieher, der Wasser für das Bad aus dem Brunnen zog. Es gab medizinische Hilfskräfte wie die Lasser, die zur Ader ließen und Spezialisten des Schröpfens. Ferner wurden Zähne gezogen und Klistiere verabreicht. Beim Betrieb halfen Badeknechte und -mägde und es gab auch Auszubildende.

In den Badehäusern ging es nicht nur um die Körperpflege und Hygiene. Sie waren soziale Treffpunkte, Speisen wurden gereicht und Geschichten ausgetauscht, mitunter waren sie Heiratsvermittler oder auch Bordelle.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden viele Badstuben geschlossen. Die Bader übten wie Barbiere ihre Tätigkeit nun im Freien oder „fahrend“ aus. Ihre Bedeutung im Bereich Heilkunde ging im 18. Jahrhundert zurück, durch die Errichtung von Krankenhäusern auch für Nichtreiche oder Bedürftige übernahmen wissenschaftlich ausgebildeten Universitätsärzte immer mehr Tätigkeiten vom Bader.

In Preußen wurde das Sanitätswesen aus dem Baderwesen entwickelt und professionalisiert. Spezielle Ausbildungseinrichtungen wurden gegründet, etwa 1710 die Charité in Berlin. Der Beruf des Baders wurde in Deutschland bis in die 1950er Jahre ausgeübt und war gesetzlich geregelt. Heute werden Teile des Arbeitsspektrums der ehemaligen Bader von verschiedenen Berufen (mit-) übernommen, etwa Orthopäde, Physiotherapeut, Masseur- & medizinischer Bademeister, Maniküre, Kosmetiker oder Heilpraktiker.

DER FRISEUR, DER NEUE BADER

Es ist für uns mehr als konsequent, den Gesundheitstrend mit dem ästhetischen Empfinden des Friseurs zu vereinen. Gesundheit wird zunehmend als Basis für gesunde, schöne Haare erkannt.

Friseursalons und die mittlerweile wiederentdeckten und sehr erfolgreichen Barbiere sind nach wie vor soziale Treffpunkte. Sie genießen bei Ihren Kunden eine besondere Vertrauensstellung, neben handwerklichem Geschick zählt Ihre Kommunikationsfähigkeit. Die meisten Ihrer Arbeiten finden im direkten Kontakt mit dem Kunden statt.

Sie sind Berater und guter Gesprächspartner. Sie sind der neue Bader!

BADER-HOUSE L(I)EBT KUNST UND HANDWERK

Kunst und Handwerk gehören beim Friseur eng zusammen. Wie ein Bildhauer sehen Sie als Friseur vor Beginn Ihrer Arbeit schon das fertige Kunstwerk und arbeiten dies schrittweise aus. Ähnlich war unser Weg bei der Entwicklung unseres Konzeptes und der Produktlinien.

Der Bauhaus-Stil vereint auf eindrucksvolle Weise Kunst und Handwerk - eine Arbeitsweise, die das Friseurhandwerk seit jeher lebt.

Unser Logo steht für den ganzheitlichen Ansatz: Dreieck, Kreis und Quadrat stellen nicht nur den menschlichen Körper dar, sondern sind zentrale gestalterische Elemente des Bauhaus-Stils. Unser Fokus richtet sich auf die Schnittmenge dieser Formen, also auf den gesamten Körper: was wir essen, was uns umgibt und wie wir uns selbst behandeln.

Kopf
Gesicht
Körper

Unsere Produkte dürfen auch nach außen sichtbar edel sein. Klare Linien, hochwertige Materialien und ausgesuchte Inhaltsstoffe lassen sich stolz präsentieren.

Um unsere wertvollen Ingredienzien bestmöglich zu schützen, nutzen wir die besondere Eigenschaft von MIRON Violettglas. Die Wertschätzung der Menschen für Violettglas lassen sich bis in die Ägyptische Hochkultur zurückverfolgen. Schon damals wurden kostbare Essenzen und heilbringende Naturprodukte in Gefäßen aus Violettglas und Gold aufbewahrt. Nach Gebrauch ergeben sich übrigens wunderbare Möglichkeiten der Weiterverwendung. So mögen wir Nachhaltigkeit!